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Was man über Online Marketing wissen sollte, um mit den großen Tourismus-Anbietern mithalten zu können - 5 Fragen die Ihnen helfen die richtige Entscheidung für Ihren Marketing-Mix zu treffen

by Johannes Petri 29. Juni 2010 06:27

Laut Explido Webmarketing ist die Tourismus-Branche eine der wettbewerbsintensivsten im Bereich Online-Marketing. Nach Angaben der GfK-Studie „Krise & Beyond: Multichannel-Dynamik in der Touristik 2009 – 2015“ wird sich der Anteil der Online-Buchungen bis zur Saison 2014/2015 von 28 auf 43 Prozent erhöhen. Bis dahin wird das Internet für 72 Prozent aller gebuchten Reisen eine tragende Rolle spielen.

„Erst die intelligente Kombination aller Online-Marketing-Kanäle kann eine maximale Ausschöpfung gewährleisten“, kommentiert Thomas Eisinger, Gesellschafter explido WebMarketing. Aber die intelligente Kombination ist für jedes Unternehmen unterschiedlich.

Unter Online-Marketing versteht man laut Wikipedia alle Marketing-Maßnahmen, die mit Hilfe des Internets erfolgen können. Teilgebiete sind klassische Bannerwerbung, Suchmaschinenmarketing, E-Mail-Marketing und -Werbung und Affiliate-Marketing. In den letzten Jahren hat das Social Media Marketing als online Marketing Maßnahme stark an Bedeutung gewonnen.

Obwohl Seo oder search engine optimization in aller Munde ist lohnt sich oft Suchmaschinen Marketing durch Google Adwords, Overture und Espotting vor allem für kleine und mittlere Tourismusunternehmen nicht immer. Großer Wettbewerb, zu hohe Preise, zu geringe Konversion aufgrund des Überangebots sind die Hauptgründe warum sich der erhoffte Erfolg bei Vermarktung in den Suchmaschinen oft nicht einstellt.

Online Marketing Praxis hat wichtige Kriterien zusammengestellt die für die Auswahl von Marketing Massnahmen relevant sind. Diese beinhalten Vertrauen, Wettbewerbsdichte, Werbekosten, Wahrnehmungssituation und redaktioneller Rahmen.

Vertrauen

Bei vielen ähnlichen Angeboten wird nicht immer das billigste Angebot siegen, sondern das das am meisten Vertrauen erweckt. Das sind im allgemeinen die bekannten Marken. Ein kleiner Anbieter hat innerhalb des Suchmaschinenmarketings hier sicherlich schlechtere Chancen, weil der Klick zum nächsten Anbieter einfach zu leicht ist. Für kleine und mittlere Anbieter im Tourismusbereich sind gut gepflegte, professionelle Social Media Marketing Profile ein guter Ansatzpunkt um positive Mundpropaganda zu stimulieren.

Zielgruppengenaue E-Mail Marketing Kampagnen mit personalisierter Ansprache zur Kundenpflege sowie Neukundengewinnung sollten außerdem im Marketing Mix enthalten sein. Wichtig sind hier allerdings die Qualität der Adressen.

Wettbewerberdichte

Nur wenige klicken auf die zweite Seite der Suchergebisse. Je höher die Dichte der Wettbewerber desto schwieriger ist es sein google ranking zu beeinflussen. Wenn Ihre Anzeige zwar ansprechend ist aber erst auf der zweiten Suchseite erscheint, erhalten Sie vergleichsweise weniger Besucher als auf der ersten Seite. Beim E-Mail Marketing entscheidet nicht nur die Wettbewerberdichte über Ihren ROI. Die Qualität der Adressen, Ihre Inhalte, sowie die Betreffzeile entscheiden gleichermaßen über Ihre Erfolgsquote.

Werbekosten

Bei Preisen von durchschnittlich 0,96 Euro für Suchworte rund um das Thema Last-Minute oder 0,81 Euro für Skireisen oder Skiurlaub kostet die Gewinnung eines Kunden schon rund 30 Euro. Das lässt sich mit Newsletter-Anzeigen jedoch häufig günstiger erreichen. Bei einem Tausenderkontaktpreis (TKP), der bei Endkundenkontakten zwischen 6 und 18 Euro liegt, liegen die Kosten pro Kundengewinnung weit unter 20 Euro. Das ergänzende Sozial Media Marketing auf Twitter, Facebook und anderen social networks ist meist sogar gratis.

Wahrnehmungssituation

Kunden, die Anzeigen in Suchmaschinen klicken sind potentiell offener für ein Lösungsvorschlag, denn wer in den Suchmaschinen sucht, ist aktiv auf der Suche nach einer Lösung. Eine Newsletter-Anzeige erreicht den Leser nach der Versendung. Der Zeitpunkt hat also nicht unmittelbar mit dem Interesse des Empfängers zu tun. Die Neukundengewinnung über social networks wie Facebook basiert häufig auf einer Facebook Fanpage, die wie eine Webseite gestaltet werden kann. Sobald die Seite erstellt ist gilt es Sie mit interessanten Inhalten, wie Artikeln, Angebote und Bildergalerien zu füllen und bereits bestehende Kunden einzuladen. Die Freunde Ihrer Kunden werden automatisch benachrichtigt wenn Ihr Kunde der Fangemeinde beitritt oder z.B. Reisephotos auf der Fanpage postet.

Redaktioneller Rahmen

Besonders beim Social Network Marketing und beim Newsletter Marketing ist es wichtig darauf zu achten, dass ein professioneller Rahmen aufrecht erhalten wird. Beim E-Mail Marketing stellt die Qualität der Adressen sicher, dass ein Grundinteresse für den Themenbereich besteht. Je zielgruppengenauer die Kampagne desto besser die Erfolgsquote. Die Qualität der Inhalte sind gleichermaßen wichtig. Informations- und Werbegehalt der Kampagnen oder des social network contents sollten in ausgewogenem Verhältnis stehen.

Fazit

Social Network Contents und Newsletteranzeigen haben vor allem die Aufgabe Aufmerksamkeit und Interesse zu wecken. Erstes Ziel muss also nicht der direkte Verkauf sein. E-Mail-Marketing und Social Network Marketing sind eine gute Alternative zu Suchmaschinenmarketing, wenn bei Google und Co. der Wettbewerbsdruck und damit meist auch die Preise zu hoch sind.

 

Wer hat meinen Newsletter auf Facebook, Twitter usw. weitergeleitet? Fordern Sie einfach einen Bericht an.

by Johannes Petri 20. Mai 2010 00:11

Wir haben unsere Palette von Berichterstattungs-Tools erweitert. Sie können jetzt Berichte über die Nutzung Ihrer Social-Widgets anfordern.

Ähm – Sie haben doch Social-Widgets in die Fußzeile Ihrer E-Mail Kampagne eingebunden, oder? Falls Sie dieses Feature noch nicht in Ihren Newsletter impliziert haben, hier noch einmal kurz wie es funktioniert: Social-Widgets sind die unten abgebildeten, eleganten Icons, die in der Fußzeile Ihres Newsletters erscheinen und Verlinkungen zu Social-Network Anbietern (Twitter, Facebook…) setzen. Ihren Abonnenten ist es nun möglich, Ihren Newsletter durch einen einfachen Klick auf die Icons, mit ihren Freunden und Kontakten des jeweiligen Sozialen-Profils zu teilen.

 

 

 

Was beinhaltet der Social-Widget Bericht?

Der Bericht zeigt Ihnen an, wie viele Ihrer Abonnenten Ihren Newsletter mit anderen geteilt haben und listet darüber hinaus auch noch auf, wer genau dies getan hat.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Entscheidet sich ein Abonnent dazu, Ihren Newsletter in seinem Profil auf Facebook, Twitter oder auf einer anderen Plattform zu posten, können diesen dort gleichzeitig auch all seine Kontakte, Freunde und Anhänger lesen. Im Klartext heißt das, dass Ihr Newsletter - und somit Ihre Marke - einem völlig neuen Netzwerk an Kontakten zugänglich wird!

Unser Reporting-Tool bietet Ihnen einen leichten und neuartigen Weg, um zu überprüfen, wie viel Durchschlagskraft Ihre E-Mail Kampagne zusätzlich durch die Sozialen-Netzwerke erhält; Und dadurch, dass der Fokus im Marketing derzeit immer stärker auf Social-Networking gelegt wird, sollten Sie sich dieses Tool wirklich nicht entgehen lassen. Was meinen Sie?

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